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Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte die Besatzungsmacht der Vereinigten Staaten in Bayern eine überschaubare Anzahl mittelgroßer Regionalzeitungen mit höherer Auflage aufbauen, statt der bis 1945 mit zahlreichen Lokalzeitungen vorherrschende kleinformatigen Presselandschaft. In Oberbayern wurden neue Zeitungen von den USA nur in München, Ingolstadt, Rosenheim, Garmisch-Partenkirchen und Bad Reichenhall lizenziert. Die Lizenz für eine neue Zeitung in Rosenheim ging an Leonhard Lang und Ernst Haenisch. Am 8. Oktober 1945 wurde die neue Rosenheimer Tageszeitung Oberbayerisches Volksblatt von der US-Militärregierung in München genehmigt. Die Lizenz bezog sich auf die Stadt Rosenheim und die ehemaligen Landkreise Rosenheim, Bad Aibling, Wasserburg und Mühldorf. Das Oberbayerische Volksblatt, genehmigt mit “Lizenz Nr. 6”,[6] war die sechste neue Zeitung in Bayern. Die erste Ausgabe erschien am 26. Oktober 1945. Herausgeber der Zeitung sowie deren Regionalausgaben und Schlagzeilen ist die Oberbayerische Volksblatt GmbH & Co Medienhaus KG mit Sitz in Rosenheim.

Geschäftsführer ist Oliver Döser, dessen Vater Alfons Döser 2003 die Geschäftsführung an seinem 65. Geburtstag übergab. [4] [5] Der Name übersetzt wörtlich: Zeitung des oberbayerischen Volkes. Das Oberbayerische Volksblatt, oft als OVB vermarktet, ist eine Regionalzeitung. Es ist die Hauptausgabe der OB-Heimatzeitung, zu der auch die Zeitungstitel Chiemgau-Zeitung, Mangfall-Bote, Wasserburger Zeitung, Mühldorfer Anzeiger, Waldkraiburger Nachrichten und Neumarkter Anzeiger gehören. Das Verbreitungsgebiet der OVB-Heimatzeitungen umfasst Stadt und Landkreis Rosenheim, den Landkreis Mühldorf und den westlichen Landkreis Traunstein. Die verkaufte Auflage der Oberbayerischen Volksblätter beträgt 58.801 Exemplare, ein Rückgang von 22,9 Prozent seit 1998. Freilassinger versteigern Hercules Prima 2 für gutes Zweck Die Herausgeber und Verleger der neuen Zeitung hatten ihren Sitz im Verlag an der Prinzregentenstraße, wo bis Mai 1945 der Rosenheimer Anzeiger produziert wurde.

Diese traditionelle Tageszeitung wurde 1854 vom Münchner Drucker Erasmus Huber in Wasserburg als Rosenheimer Wochenblatt gegründet.